Chapeaugrafie (von Roland Schopp)

Art.Nr.: 102

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Produktbeschreibung

Die Kunst der Chapeaugrafie ist visuelle Comedy: Aus einem simplen Filzring faltet der Künstler verschiedene Kopfbedeckungen, um damit die unterschiedlichsten Figuren und Charaktere darzustellen: So wird innerhalb kürzester Zeit aus einem stoischen Napoleon ein weinendes Baby, daraus ein chinesischer Mandarin, eine Nonne oder ein spanischer Stierkämpfer, um nur einige Beispiele zu nennen. Das Publikum staunt und lacht über die blitzschnellen und sichtbaren Verwandlungen.

Der Autor, Roland Schopp – ChaPeau, hat 1984 die Kunst der Chapeaugrafie aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt. Sie ist seitdem ein fester Bestandteil seines Repertoires als Zauber- und Verwandlungskünstler. Nun teilt er sein Wissen und die in 25 Jahren gesammelten professionellen Erfahrungen mit dem Leser.

Erfahren Sie in Wort und Bild alles über: Die überaus spannende Historie der Chapeaugrafie • Die Herstellung einer geeigneten Filzkrempe • Die verschiedenen Falttechniken • Unzählige Anregungen für Präsentation, Vorführung, Gestik, Mimik, passende Requisiten und Musik.

Manchmal auch als "Randgebiet der Zauberkunst" bezeichnet, bietet die Chapeaugrafie außer dem Spaß an der Verwandlung auch die Möglichkeit, eine eigenständige Darbietung aufzubauen und publikumswirksam zu präsentieren: Das ist beste Unterhaltung fast ohne Gepäck!

Das Buch ist durchgehend zweisprachig (deutsch/englisch).

Aus dem Inhalt

  • Vorwort von Eberhard Riese
  • Über Chapeaugrafie
  • Geschichte der Chapeaugrafie
  • Chapeaugrafie heute
  • Die Herstellung eines Chapeaugrafie-Hutes
  • Ohne Faltung
  • Eine Faltung
  • Halbe Faltung
  • Zwei halbe Faltungen
  • Die Roll-Faltung
  • Die genadelte Faltung
  • Die Hochklapp-Faltung
  • Hüte zum Halten
  • Elastisches Band
  • Anmerkungen

Details zu diesem Buch

Seiten  128 
Format  ca. 21 x 21 cm  
Verarbeitung  Hardcover 

Aus dem Vorwort von Eberhard Riese

Die Lust am Sich-Verkleiden, Sich-Verwandeln ist so alt wie die Menschheit. Auf einer Höhlenzeichnung der Jungsteinzeit sieht man einen Menschen, der sich unter einer Tiermaske verbirgt, vermutlich, um seinen Jagd- oder Priesterzauber noch erfolgreicher durchzuführen. Kein Wunder, dass die Verwandlungskunst im 19. Jahrhundert auch die Varietébühnen erobert hat. Ihre Vertreter sind jedoch rar gesät, vermutlich, weil mehrere unterschiedliche Fertigkeiten zum Handwerk gehören: die Herstellung der Kostüme, der blitzschnelle Wechsel und – vermutlich das Wichtigste – das überzeugende Interpretieren der dargestellten Figur.

ChaPeau ist einer der wenigen Verwandlungskünstler der Gegenwart, der all diese Begabungen in sich vereint. Das Interesse am Theater, am Zaubern und an Maskeraden hatte er schon als ganz junger Mann, und die Tatsache, dass sein Vater lange Jahre Chefmaskenbildner beim Fernsehen war, erklärt diese Leidenschaft nur zum Teil. Unzählige Artisten- und Zauberpreise hat ihm seine Kunst schon eingebracht, ebenso Engagements in allen Teilen der Welt.

Dass er nun, am Beispiel eines Klassikers der Verwandlungskunst, den Schleier des Geheimnisses etwas lüftet und dabei viel von seinen eigenen Erfahrungen mit einbringt, ist ihm nicht hoch genug anzurechnen. Die Fachwelt und der interessierte Leser danken es ihm.

Und nun viel Spaß beim Lesen dieses Buches, das sicherlich in kurzer Zeit zu einem Standardwerk des Genres geworden sein wird!

Das sagen die Experten

"Wir hätten uns gewünscht, zur Entwicklung unseres Chapeaugrafie-Acts ein solches Werk zur Verfügung gehabt zu haben. Für denjenigen, der sich ernsthaft mit der Materie befassen will, ist dieses Buch ein Muss. Wir ziehen den Hut – Chapeau!"
Gernot & Wolfram Bohnenberger (Junge, Junge!)

"Das Buch füllt wirklich eine Lücke in der Literatur, außer einigen versprengten Heftchen, Manuskripten und Zeitschriftenartikeln gibt es ja nicht viel – besonders in deutscher Sprache. Und schön gemacht ist es auch, es hat eine gediegene Anmutung."
Michael Sondermeyer

"Roland Schopp - ChaPeau gehört mit zu den Pionieren dieser wiederentdeckten Kunstform. Als er sich 1985 damit zum ersten Mal auf der Bühne zeigte, war er und blieb er jahrelang der einzige deutschsprachige Künstler, der die Chapeaugrafie vorführte. In seinem Buch gibt er seine langjährige Erfahrung weiter und zeigt mit über 100, teilweise ganzseitigen Fotos seine vielen verschiedenen Hutformen, verbunden mit zahlreichen Accessoires, mit denen die optischen Eindrücke verstärkt werden können. Fazit: Ein schönes und praktisches Buch, das seinem Preis gerecht wird."
Wittus Witt

Der Autor im Video